
Hi, Wir sind Jonas und Elisa.
Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren auf einer Radreise, seitdem verbringen wir unsere Urlaube am liebsten draußen, mit Fahrrad, Zelt und möglichst viel Spontanität. Letzten Sommer sind wir das erste Mal mit dem Van aufgebrochen, nach Norwegen, mit der CAVI Core im Gepäck. Das hier ist unser Reisebericht.

Der Plan
Elisa hat vor zehn Jahren ein Jahr in Bergen gelebt und sich damals in das Land verliebt. Der Plan deshalb: alte Freunde besuchen und das Land im gemütlichen Tempo gemeinsam mit Jonas neu erkunden. Kein Kilometer-Ziel, kein durchgetaktetes Programm. Einfach fahren, entdecken, und dort wo wir uns wohl fühlen, länger bleiben.
Den ersten Espresso haben wir noch vor der Überfahrt getrunken, am Fähranleger, mitten in der Warteschlange zwischen Autos und Abgasen. Wer in solchen Momenten entspannt einen Espresso aus einer Siebträgermaschine zubereitet, zieht Blicke auf sich. Nicht wenige haben neugierig in unseren Bulli geblickt, Daumen hoch von den Nachbarn gab es auch.
Ein guter Start.


Das mit der Makrele
Norwegen und seine Natur nimmt einen schnell ein. Die steile Küste, die sich ständig ändernde Landschaft, die Stille und dieses eigentümliche Licht, das im Sommer kaum aufhört. Überall Naturgewalten wie Gletscher, Wasserfälle und Bergmassive.
Unser Freund Sascha hat uns seine Angelrute mitgegeben. An den Fjorden haben wir regelmäßig versucht, unser Abendessen selbst zu fangen. Leider immer ohne Erfolg.
An einem Abend war es wieder soweit: Rute ins Wasser, warten, nichts. Noch mal. Wieder nichts. Ein estnischer Angler neben uns hat in der gleichen Zeit sechs Fische aus dem Wasser gezogen und uns dabei aus dem Augenwinkel beobachtet. Irgendwann hat er uns aus Mitleid eine Makrele in die Hand gedrückt und gesagt, in Estland gibt es ein Sprichwort: "Kui aeglasemalt lähed, jõuad kaugemale." Das bedeutet sowas wie
„Wenn man langsamer geht, kommt man weiter.“
Wir haben herzlich gelacht und die Makrele dankend angenommen. So läuft das manchmal auf Reisen. Man plant etwas, es klappt überhaupt nicht, und genau daraus entstehen die schönsten Momente. Das Sprichwort passt nicht nur zum Angeln, sondern irgendwie auch zu unserer ganzen Art zu reisen.



Der Platz, der uns nicht loslässt
Auf dem Rückweg haben wir bewusst einen Umweg eingebaut. Vor vier Jahren hatten wir einen Campingplatz entdeckt, der sich seitdem in unserem Herzen eingenistet hatte. Deshalb wollten wir ihn nochmal besuchen und wissen, wer dahintersteckt und was diesen Fleck Erde so besonders macht.
Um dafür mit dem Besitzer ins Gespräch zu kommen haben wir ihn frei raus auf einen Espresso in unseren Van eingeladen. Was folgte, war einer dieser Nachmittage, die man sich nicht ausdenken kann. Waffel, Marmelade, Brunost, Nomad Coast Espresso aus der CAVI Core, und draußen ein Unwetter, das über den Platz fegte, als hätte es extra auf uns gewartet, um uns und diesen Moment von der Außenwelt zu isolieren.
Wir haben lange geredet, zugehört, und viel erfahren über seine Geschichte und Hintergründe, wie er zu Job als Campingplatzbetreiber gekommen ist. Sehr inspirierend und vielleicht ein Lebensentwurf den wir uns auch irgendwann mal für uns vorstellen können.
Eins ist auf jeden Fall sicher: Norwegen hat uns etwas mitgegeben, das schwer zu benennen ist und es war auf jeden Fall nicht unsere letzte Reise nach Norwegen.
Vom Fjord zur Skyline
Inzwischen haben wir uns schon in das nächste Abenteuer gestürzt.
Unseren Hausstand in Deutschland haben wir komplett aufgelöst und leben seit Januar in Kuala Lumpur. Zwei Jahre werden wir hier bleiben, mitten im Abenteuer Südostasien.
Eine CAVI Core hier in unserer kleinen Großstadtküche in Kuala Lumpur wäre ein Traum, um unser aktuelles Kaffee-Game von French Press auf Siebträger aufzuwerten.
Auf der nächsten Vanreise kommt sie auf jeden Fall wieder mit, und wer weiß, vielleicht schaffen wir es irgendwann, sie auch auf einer Radreise irgendwo hinten draufzuschnallen. Der Nomad Coast Espresso hat es auf jeden Fall bis nach Kuala Lumpur geschafft, auch wenn der Vorrat inzwischen leider aufgebraucht ist.
